Das Projekt zur Neugestaltung der Fußgängerzone Neunkirchner Straße und des Domplatzes in Wiener Neustadt geht in die nächste Phase. Am 19. Mai ist die Fragebogen-Aktion zu den Bauprojekten zu Ende gegangen.
Anrainer-Befragung
Von den Domplatz-Anrainern nahmen rund 25% an der Fragebogen-Aktion teil. Davon waren 44,1% Bewohner, 41,2% Hauseigentümer und 14,7% Unternehmer. Die Erwartungshaltung an die Neugestaltung ist bei knapp drei Viertel der Befragten sehr hoch oder hoch. 63% finden die derzeitige Verkehrsführung am Domplatz zufrieden stellend.
Bei der zukünftigen Gestaltung sind den Anrainern vor allem der Oberflächenbelag, die Beleuchtung, Abfallbehälter, Fahrradständer und Grünflächen besonders wichtig.
Von den Anrainern der Fußgängerzone Neunkirchner Straße haben ebenfalls rund 25% an der Umfrage teilgenommen. Davon waren 38% Unternehmer, 34% Hausbesitzer und 28% Bewohner. Die Erwartungshaltung an die Umgestaltung ist hier gar bei 88% sehr hoch bzw.hoch. 70% gaben an, dass die bestehenden Werbe-Vitrinen entfernt werden sollen. Für einen Erhalt der Kuckucksuhr sprachen sich 80% aus.
Bürger-Befragung
Insgesamt wurden 185 Bürger-Fragebögen retourniert, davon waren 54% Männer und 46% Frauen. Die Erwartungshaltung in die Neugestaltung ist ähnlich hoch wie bei den Anrainern – sie beträgt sowohl bei der Neunkirchner Straße als auch beim Domplatz etwa 66%. Bei der Bewertung der bestehenden Elemente besteht in beiden Zonen beim Sitzmobiliar und bei den Grünflächen der größte Handlungsbedarf. Die Parkplatzsituation und Verkehrsführung am Domplatz ist für 54% zufrieden stellend.
Bei der zukünftigen Gestaltung decken sich die Prioritäten der Bürger großteils mit jenen der Anrainer.
Die Bauarbeiten werden übrigens so geplant, dass zu keinem Zeitpunkt eine Totalsperre von Domplatz oder Neunkirchner Straße notwendig sein wird. Am Domplatz werden in jeder Phase des Baus zumindest 2/3 der Parkplätze zur Verfügung stehen. Auch die Zulieferung zu den Geschäften ist immer gewährleistet.
Die Fertigstellung beider Bauprojekte soll spätestens im Oktober 2009 erfolgen.